Wanderdorf Biederbach

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Verwüstung durch den Krieg

Verschiedene Anzeichen deuten darauf hin, dass die Kirche in Oberbiederbach bereits in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erstmals erbaut wurde.

Katholische Kirche

Schwer zu leiden hatte die Biederbacher Gegend unter den schrecklichen Verwüstungen, die der Dreißigjährige Krieg (1618 bis 1648) mit sich brachte. So kam es auch, dass die Pfarrkirche in Oberbiederbach in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts beim Durchzug der Schweden abbrannte. Dabei wurde auch das Pfarrhaus zerstört und der damalige Pfarrer von Haus und Hof verjagt. Nach den Kriegswirren blieb nichts anderes übrig, als die Kirche notdürftig wiederherzustellen und die Pastorration der verwaisten Pfarrgemeinde dem jeweiligen Vikar in Elzach zu übertragen, der noch weitere Kirchen zu betreuen hatte.

Übrigens erhielt Biederbach zum 30. April 1709 nach langwierigen Verhandlungen, Bitten und Drängen, die langersehnte Pfarrei und einen residierenden Pfarrer. Zu erwähnen ist noch, dass die Oberbiederbacher Pfarrkirche im Jahre 1760 neu ausgebaut und am 19. August 1775 feierlich eingeweiht wurde.