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Bundesfreiwilligendienst - sich bewerben

Informieren Sie sich zuerst über mögliche Einsatzbereiche und Einsatzstellen.

Es gelten folgende Eckpunkte:

  • Die Regeldauer beträgt 12 Monate, mindestens 6, maximal 24 Monate.
  • Wenn Sie älter als 27 Jahre sind, können Sie den Bundesfreiwilligendienst auch in Teilzeit absolvieren (mindestens 20 Stunden pro Woche).
  • Sie erhalten Taschengeld: Die Einsatzstellen entscheiden, wie hoch es ausfällt. Die Höchstgrenze liegt bei 390,00 Euro.
  • Ihre Beiträge zur Sozialversicherung und zur gesetzlichen Unfallversicherung zahlt die Einsatzstelle.
  • Wenn Sie den 12-monatigen Bundesfreiwilligendienst absolvieren, haben Sie grundsätzlich einen Anspruch auf Arbeitslosengeld.
  • Während des Bundesfreiwilligendienstes haben Sie Anspruch auf Kindergeld.
  • Grundlage des Einsatzes ist der Abschluss einer individuellen Vereinbarung zwischen Ihnen und dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA).

Im Rahmen des Sonderprogramms „Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug“ werden neben den schon bestehenden 35.000 BFD-Plätzen jährlich bis zu 10.000 neue Plätze zur Verfügung gestellt. Die Belegung dieser Plätze muss einen Bezug zur Flüchtlingshilfe haben, d. h. der Einsatz muss in der Flüchtlingshilfe erfolgen oder der Dienst muss durch geflüchtete Menschen geleistet werden. Das Sonderprogramm ist bis zum 31.12.2018 befristet.

Generelle Zuständigkeit:

das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA)

Hinweis: Die für Sie jeweils zuständigen Regionalbetreuer und Regionalbetreuerinnen finden Sie im Portal des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben.

Voraussetzungen:

Sie müssen die Vollzeitschulpflicht absolviert haben.

Unterlagen:

Erkundigen Sie sich bei der Einsatzstelle.

Ablauf:

Um Freiwilliger oder Freiwillige im Bundesfreiwilligendienst zu werden, können Sie die Einrichtung direkt ansprechen oder über die Einsatzstellensuche auf dem Internetauftritt zum Bundesfreiwilligendienst suchen. Sie bewerben sich direkt bei der Einsatzstelle.
Vor Beginn des Bundesfreiwilligendienstes schließen Sie eine schriftliche Vereinbarung mit dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben ab.

Kosten:

Keine

Sonstiges:

Beachten Sie folgende Besonderheiten:

  • Eltern, deren Kinder das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und einen Freiwilligendienst leisten, können Kindergeld bzw. steuerliche Freibeträge für Kinder erhalten.
  • ein 12-monatiger Bundesfreiwilligendienst begründet einen Anspruch auf Arbeitslosengeld I
  • Menschen, die älter als 27 Jahre sind, können den Bundesfreiwilligendienst auch in Teilzeit absolvieren (mindestens 20 Stunden pro Woche)

Weitere Informationen und eine Übersicht von Einsatzstellen erhalten Sie im Portal "Bundesfreiwilligendienst".

Rechtsgrundlage:

Bundesfreiwilligendienstgesetz (BFDG)

Lebenslagen:

Freigabevermerk:

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Bundesfamilienministerium hat dessen ausführliche Fassung am 13.08.2018 freigegeben.